Tauchen Sie ein in die Geschichte einer alten Hüttenstadt

Noch immer haben die Neunkircher Bürger eine heimliche Sehnsucht nach dem Geruch der alten Stahlhütte. Doch leider ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Einzig die imposanten Industriedenkmäler rund um den Wasserturm erinnern an diese Stummsche Zeit.
Die Neunkircher Hüttenarbeiter sahen in Freiherr Ferdinand von Stumm ihren ureigenen Herrscher, der am 1. April 1867 die Stahlhütte übernahm.
Eine aufstrebende Zeit begann, ein bescheidenes, moralisch einwandfreies Leben rund um die Stahlhütte nahm bis in die 1980iger Jahre seinen Lauf.

Doch 1982 wurde das Ende der Stummschen Dynastie eingeleitet, das Stahlwerk wurde Stück für Stück zerlegt und abgebaut bzw. abgerissen.
Geblieben und erhalten sind lediglich der Wasserturm, der Konverter und die Gasgebläsehalle.

Der Wasserturm und seine ringförmig um ihn angelegten Gebäude machen diese alte glorreiche Ära erlebbar und sind Mittelpunkt des Industriedenkmals.